Archive for the ‘Phrasendrescherei und Weltbewegendes’ Category

Der Fremde, der kommt und bleibt

Dienstag, September 30th, 2008

Im Dokumentarfilm “Moschee – nein danke?!” begleitet Jan Gabriel die kleine Stadt Wertheim und ihren Konflikt um die Religion ihrer angeheuerten Gastarbeiten. Kopf der Anti-Moschee-Truppe ist die Familie Schwend, die in diesem Film öffentlich zugibt, aufgrund ihrer guten Beziehungen zwischen regionaler Wirtschaft, dem Gemeinderat und der Parteien, dazu beigetragen hat, die Beschlüsse der Kommunalverwaltung zu ihren Gunsten zu beeinflussen, damit keine Moschee die schöne Stadt Wertheim verschandelt. Gastarbeiter angeheuert, Gastarbeiter geblieben, Problem!

Nach Art. 4 GG gilt: “(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.” Momentan haben vielleicht noch die meisten Vertreter von muslimischen Vereinen einen ausländischen Pass. Aber was machen die Menschen, wie die Familie Schwend, wenn die ganzen Kinder nachrücken, die zum größten Teil eine deutsche Staatsbürgerschaft haben?

Simmel, Georg: Exkurs über das Fremde

Wagner, Gerhard: Der Fremde als sozialer Typus

I ? Detlef D! Soost

Donnerstag, September 25th, 2008

Detelf D! Soost, ein Mann ein Wort! Ich habe gerade nebenbei die Popstars-Castingshow laufen lassen und er ist doch einfach unschlagbar. Ey, der burnt einfach derbe. Da sieht Sido doch aus, wie einer aus’m elitären Internat.

Und nun sehe ich, dass er ja auch ein Buch rausgebracht hat. Im klassischen D!-Style: <!– @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } TD P { margin-bottom: 0cm } P { margin-bottom: 0.21cm } –>Heimkind – Neger – Pionier. Mein Leben. Vielleicht besteht das Buch auch nur aus solchen faszinierenden druckreifen und nachahmwürdigen Aphorismen. Ich glaub’, ich will das haben, denn ick glob an misch, ick will dat, ick fühle die Power in mir drinne und ick kapier det, eenfach straight rinne!

D! 4ever – peace out

der unglaubliche hulk, dank canderel

Freitag, September 19th, 2008

Ich habe letzte Woche Zuckeraustauschstoffe in Form von Süßstoff gekauft und bin ganz hochgradig überrascht worden. Ich lehne Süßstoff an sich eigentlich ab, aber wenn man keinen Zucker essen darf, wäre natürlich ab und zu was Süßes schon ganz nett. Der herzhafte Knack einer Karotte macht mich ernährungsmäßig nur bedingt glücklich.

Ich also in den Supermarkt reinkantappert und den ersten Fehler begangen: Teures Süßstoff = gutes Süßstoff. Öööörgs! Falsch. Süßstoff verhält sich so wie Mozarella: Je billiger das Produkt, desto sicherer kann man sein, dass definitiv nichts vom eigentlichen Inhalt drin ist. Man darf sich hierbei auch nicht weiter gedanklich damit belasten, was dann sonst drin ist. Egal!

Flüssiger Süßstoff süßt schon kräftig nach dem ersten Sprutz, was auch verständlich ist, wenn er neben den Zuckeraustauschstoffen, wie Aspartam, Acesulfam oder Saccharin auch noch Sorbit (E420) und Fruktose enthält. Bombe! Bea, immer erst das Kleingedruckte lesen.

Bei den Streusüßen habe ich mich dann für Canderel entschieden. Am zweiten Tag der Benutzung habe ich mir auch mal die Inhaltsstoffe dieses Produktes angeguckt: Maltodextrin, Aspartam, Acesulfam-K und Aroma. Canderel süßt überhaupt nicht und staubt wie Sau.

Der Hauptbestandteil dieser diabetischen Streusüße ist auch nicht Zuckeraustauschstoff, sondern Maltrin. Maltrin ist ein wasserlösliches Kohlenhydratgemisch, dass geschmacksneutral ist und deswegen als Füllstoff (wie bei Canderel) genutzt wird. Zusätzlich wird dieses Gemisch gerne verwendet, um Nahrung mit Kohlenhydraten ANZUREICHERN, z.B. für Ausdauersportler oder Bodybuilder. Yeah! Couchpotatos brauchen das aber definitv nicht. DaaaaaaH!

Und was mach ich nun? Nicht viel! Zucker weglassen, komplett, ganz, absolut…argh! Zucker wird eh überbewertet, irgendwie. Ich schmolle nun weiter vor mich hin und werde unleidlich. Aber wenigstens darf ich jeden Tag etwas neues dazulernen. Jippie.

Midwest Teen Sex Show

Donnerstag, September 4th, 2008

Best VideoCast eVer! Nikol, Britney und ihre Crew helfen Jugendlichen den Kosmos ihrer Sexualität kennen zu lernen. Hilarious! Ich liebe Britney! Aber was hat Nikol mit Abe Lincoln?!

Poesie Zwischendurch

Mittwoch, August 13th, 2008

immer – Robert Gernhardt

Immer einer behender als du

Du kriechst
Er geht
Du gehst
Er läuft
Du läufst
Er fliegt:

Einer immer noch behender.
Einer immer begabter als du

Du liest
Er lernt
Du lernst
Er forscht
Du forschst
Er findet:

Einer immer noch begabter.
Immer einer berühmter als du

Du stehst in der Zeitung
Er steht im Lexikon
Du stehst im Lexikon
Er steht in den Annalen
Du stehst in den Annalen
Er steht auf dem Sockel:

Einer immer noch berühmter.
Immer einer betuchter als du

Du wirst besprochen
er wird gelesen
Du wirst gelesen
Er wird verschlungen
Du wirst geschätzt
Er wird gekauft:

Einer immer noch betuchter.
Immer einer beliebter als du

Du wirst gelobt
er wird geliebt
Du wirst geehrt
Er wird verehrt
Dir liegt man zu Füßen
Ihn trägt man auf Händen:

Einer immer noch beliebter.
Immer einer besser als du

Du kränkelst
Er liegt danieder
Du stirbst
Er verscheidet
Du bist gerichtet
Er ist gerettet:

Einer immer noch besser
Immer
Immer
Immer.

Danke, Anke :)

Handshake

Freitag, August 1st, 2008

Das Klinikum rechts der Isar in München hat an einem 54jährigen Mann erstmals zwei komplette Arme transplantiert. Bisher wurden nur Unterarme oder einzelne Finger transplantiert. Die Transplantation von Händen oder Armen ist im Vergleich zu einer klassischen Organtransplantation sehr viel schwieriger, da das Immunsystem der Haut fremde Körperteile aggressiver abstößt. Wahnsinn! Welche Möglichkeiten sich da eröffnen!

Krankenhaus-Kinski

Dienstag, Juli 22nd, 2008

Die Vivantes-Gruppe hat die Krankenakten der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik [Bonnie's Ranch] in Reinickendorf an das Berliner Landesarchiv übergeben. Unter den 100.000 Akten befand sich auch die Krankenakte von Klaus Kinski, der als 24jähriger für einige Tage dort war. Uijuijui…mysteriös ;) Aber auch nichts neues. Hat er ja auch schon erwähnt gehabt, wie auch der tagesspiegel schreibt.

Alternde Tiere

Dienstag, Juli 22nd, 2008

Der qualitative Dimension des demographische Wandels erfasst nicht nur unsere Zweibeiner, nein, auch unsere Vierbeiner :) Vor allem ältere Hunde in Tierheimen sind kaum noch vermittelbar, weil Neubesitzer immer liebend gerne einen kleinen Welpen haben wollen. Die Vorteile eines älteren Hundes sind aber ebenfalls beachtenswert: sie sind meist ruhiger, gehorsamer und abgehärteter für die Dinge des Alltags. Die Initiative Graue Schnauzen stellt verschiedene ältere Hunde, aus den unterschiedlichsten Bundesländern vor, die ein Zuhause suchen. Also, Augen auf, beim Hundekauf :)

Rohstoffe in NRW

Montag, Juli 14th, 2008

Also, sowas…in NRW haben sich die Mitmenschen gut informiert: Rohstoffe werden teurer, weil sie knapper werden! Ergo, ein gute Einnahmequelle, für einen kleinen Nebenverdienst. In Moers haben zwei schlaue Familienväter ein paar Telefonkabel mitgehen lassen, um sie nachts in transportierfähige Stücke zu schneiden, damit sie in den VW Passat reinpassen :) Aufmerksame Nachbarn haben die Polizei informiert. Und wie ich dann gerade überflogen habe, taten das auch noch zur gleichen Zeit Unbekannte in Viersen. In NRW muss viel gebaut werden. Auf zum Kupferklau.

Was ich mich nun frage: Kann man solche geringen Mengen den anständig verhöckern? Wem gibt man denn so durchgeschnittene Kabel? Muss man die selber zu Klumpen schmelzen? Ich sollte beim Deutschen Kupfer Institut anrufen.

I heart NERDS

Sonntag, Juni 29th, 2008

Leonard: Is Thai-Food okay with you, Penny?

Penny: Sure.

Sheldon: We can’t have Thai-Food, we had Indian for Lunch.

Penny: So?

Sheldon: They are both curry-based cuisines.

Penny: So?

Sheldon: That would be gastronomically redundant.

Ein Quote aus der CBS Serie The Big Bang Theory. Tschulligung, das ist einfach urkomisch! Und Mittwoch ist Halo-Abend.

Talk Nerdy To Me, Babe!

[Bild]

P.S.: Sheldon – Quotes