Elf Mädchen in Wien
Heute habe ich das erste mal in meinem Leben public geviewt und muss sagen, dass es einen wirklich mitreißt, aber ich mache das nie mehr mit, außer ich sitze in der Mitte. Von betrunkenen Minderjährigen, die rumpoken angerempelt zu werden ist das eine. Aber wenn ein erwachsener Mann versucht Minderjährige mit Bierbankumschubsen dazu zu bewegen sich hinzusetzen, obwohl das Spiel aus ist und ich sage ‘Lass es bitte, es ist vorbei’ und ich zur Antwort bekomme: Halt die Klappe, Fotze! Von einem Mann der mit seiner Frau und seinem Kind beim Stocherkahnrennen rumlungerte: Nein, danke! Ich geh doch nicht zum Public Viewing, wenn ich alles mitbekommen will. Schwachmat! Hätte ich ihn doch weitermachen lassen, wäre er mit ner Anzeige wegen Körperverletzung nach Hause gegangen.

Aber nun zum Spiel! Elf Mädchen aus Österreich hatten wohl heute feststellen müssen, dass ihnen der Nagellack entwendet wurde und jetzt musste jemand büßen. Und wie machen Mädchen sowas? Richtig! Sie machen ganz viele miese kleine Sachen, weil sie ja sonst nichts können. So ungefähr kam mir die österreichische Mannschaft heute vor. Ein Foul nach dem anderen, eine unangebrachte Grätsche nach der nächsten. Anführerin im Bitchenkrieg war Fäulein Aufhauser: Poldi ins Gesicht langen? Hallo? das ist so dermaßen peinlich!
Und was haben se davon? Sie sind nicht weiter. Die drei gelben Karten des Schiedsrichters waren nicht genug. Herr Gomez und Herr Klose hatten definitiv keinen Plan, was sie da auf dem grünen Rasen machen sollten. Aber sie waren mal anwesend.
WIR SIND IM VIERTELFINALE! Und ich hoffe, wir schaffen es, aus unerfindlichen Gründen, Portugal zu schlagen. Das wär scho schön! Cheerio Folks. *fähnchen schwenk*