
Durch Zufall bin ich bei flickr auf ein Bild von Peter Dirkx gestoßen, das ein unfassbar raffiniertes Sandwich in einer Tupperdose darstellte: Ein sogenanntes Bento. Dies bezeichnet hausgemachte Häppchen für unterwegs. Es ist aber nicht mit einem deutschen Pausenbrot zu vergleichen. Bei Bentos geht es nicht nur um den Inhalt, sondern auch um die Dose und die Verpackung der Dose. Die Boxen werden entweder in Kinchakus (Taschen zum Transportieren) oder Furoshiki(Tücher zum Einwickeln) verpackt.
Traditionell besteht der Inhalt eines Bentos aus vier Teilen Reis, drei Teilen Fleisch oder Fisch, zwei Teilen Gemüse und eventuell einem Teil Süßem zusammen. Die zubereiteten Speisen können meist kalt und warm gegessen werden. Die typischen Bento-Boxen sind meistens mikrowellengeeignet.
Die Zutaten und Speisen sollten frisch und leicht sein. Jedes Teil sollte nur so groß sein, dass man es mit den Fingern oder mit Stäbchen essen kann. Gemüse wird z.B. häufig zu Blümchen geschnitten, Reis eingefärbt, um einen schönen Hintergrund zu bekommen, etc. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt unzählige Bentobücher und Zeitschriften, die sich z.B. nur mit Verpackungen beschäftigen, oder wie man Gesichter auf Lebensmittel malt, etc. Hiermit ergibt sich die Möglichkeit, Kinder an unterschiedlichste Lebensmittel zu gewöhnen.
Zur weiteren Anregung der Vielfalt der Bentos, empfehle ich die Bentokreationen von Sakurako Kitsa. Ich bin so beeindruckt von ihrer Kreativität. Was man aus ein bißchen Lebensmittelfarbe, Reis, Pute etc. alles zaubern kann. Wow!
Yummie, yummie!
Habe mir heute gleich Lunchboxen bestellt, damit ich dem Floh mal ein Bento schenken kann