Archive for März, 2008

Junggesellenbude

Freitag, März 21st, 2008

Ey, ma ehrlich. Ich komm mir vor, wie wenn ich in so’ner Ersti-Junggesellenbude hausen würde.

Ich löffel Nudeln mit Tomatensoße aus’m Topf, sitz’ mit dem Laptop auf’n Schoss auf meiner leicht angesifften Matratze und neben mir quillt der Aschenbecher über. Ach ja, und ne umgeschmissene Wasserflasche liegt auch noch in grabschnähe. Meine Klamotten zerr ich aus nem Umzugskarton raus und ich habe nur eine funktionierende Lampe.

Assig!

Anm. d. B.: Okay, woran erkennt man, dass es keine Ersti-Junggesellenbude ist? In Grabschnähe wäre ne Bierflasche oder ne Colaflasche. Uff, gerade noch gerettet!

Massage in Reutlingen

Freitag, März 21st, 2008

Dank Marina habe ich den tollen Tipp erhalten, dass man sich im Achalmbad in Reutlingen massieren lassen kann.  Eine Stunde für € 14, eine halbe Stunde für €8.

Heute hatte ich meinen ersten Termin dort. Nette, kleine Räumchen mit beheizter Liege, dazu entspanntes gelbes Licht und entspannende Musik. Man soll zwei große Handtücher und ein kleines mitbringen. Das eine große Handtuch dient als Unterlage, das andere zum zudecken, denn die Körperteile, die gerade nicht massiert werden, bleiben dann mollig warm zugedeckt.

Ich war heute dem Glück ausgesetzt, dass ich eine Ganzkörpermassage bekam. Beginnend mit dem Rücken, den Beinen, Armen, Plautze, Gesicht und am Schluss die Füße! Oh, tat das gut. Ich habe danach so schön geduftet und war so entspannt. Aber ich musste auch feststellen, dass ich echt verspannt bin. Ich wusste nicht, dass ich an sovielen Körperstellen solche Schmerzen empfinden kann. Aber sie wurden ja wegmassiert.

Also, ich kann nur allen empfehlen dort einmal hinzugehen. Das Achalmbad ist sowohl mit dem Auto, aber auch mit ÖV gut erreichbar.

Mmh…ich will wieder zurüüüück…*einroll*

Abschiedswoche

Freitag, März 21st, 2008

Heute ist offiziell die Abschiedswoche in der Nauklerstraße eingeleitet worden. Habe mich heute mittag mit Sebi und Nghia getroffen und nachdem wir formidabel im Unckel gespeist hatten, haben wir den Keller mit ihren Sachen ausgemistet. Das ist nun offiziell der Anfang vom Ende in der Nauklerstraße.

Und ich hab jetzt ne Bohrmaschine und ein Tischbillard…WooHoo!

Schmeißmaszam

Donnerstag, März 20th, 2008

Mi|scheln = unkoordiniertes Mischen von Dingen und Gegenständen

Best Businesscard Ever

Donnerstag, März 20th, 2008

BusinessCard

Am Arsch…

Donnerstag, März 20th, 2008

Oh je, oh je. In Münchberg im schönen Oberfranken sollte eine Rentnerin an ihrem Bein operiert werden und wurde aber mit einer anderen inkontinenten Patientin verwechselt und bekam stattdessen ein neues Rektum. Blöd gelaufen!

Neulich im Chat

Donnerstag, März 20th, 2008

LeFloh: von lindt gibt’s nicht nur die goldhäschen sondern auch goldhasen

Ich: ja, ganz große

LeFloh: der wiegt ein kilo

mordsbrocken

hab ich im tegut gesehen

und habe gegluckst

Ich: willst du einen haben?

LeFloh: neee

ich hab nur gerade überlegt ob mit ner pumpgun draufschießen kunst wäre

“auf der pirsch – teil 1″

icky icky poo poo

Donnerstag, März 20th, 2008

Um Perez mal frei zu zitieren.

Ein Mann hat einer Frau, die neben ihm im Flugzeug saß, während sie schlief in die Haare gespritzt. Wääh! Öffentliches masturbieren?! Hallo?!

Und gerade lese ich bei Perez, dass ein weiterer Mann im Target in einem Gang masturbierte und einer Frau auf die Hose spritzte, als sie mit ihrer Tochter um die Ecke flanierte. Wäääh!

Wie kommt man auf so ne widerwärtige Idee?

DC Gemeinde

Donnerstag, März 20th, 2008

Ach, das war eine schöne Woche. Am Samstag und Sonntag habe ich mich mit Nina getroffen und zwei nette Abende verbracht. Am Sonntag hab ich außerdem mit der lieben Mette telefoniert und heute Abend war ich mit Sofia Sushi essen in Böblingen. Es spricht einfach nur für uns, die kongenialen DC Praktikanten, dass wir uns seit 2006 nicht aus den Augen verloren haben und uns in regelmäßigen Abständen sehen oder voneinander hören. Ich hätte am liebsten mit keiner von den Dreien aufgehört zu quatschen, weil es einfach so schön war.

Küsse und Umarmungen an Euch :)

Möge der Stern mit uns sein.

Das Linda-Problem

Mittwoch, März 19th, 2008

Kahneman und Tversky, die werden mich wohl noch länger verfolgen. Die beiden haben ein Projekt/Experiment durchgeführt zur Repräsentativitätsheuristik. Eine Heuristik wird dann angewendet, wenn man nicht alle Informationen zur Verfügung hat, um eine rein logische Begründung auszubaldovern. Heuristiken sind einfach Regeln, die auf der eigenen Erfahrung oder dem bisherigen Wissen basieren.

Bei der Representativitätsheuristik werden die Ereigniswahrscheinlichkeiten auf der Basis grober Ähnlichkeitsprinzipien geschätzen. Hierbei wird die Logik des induktiven Schließens angewandt. Darunter versteht man, dass auf einer einzelner Beobachtung/Erfahrung eine allgemeine Schlussfolgerungen abgeleitet werden, indem man frühere Informationen heranziehen, um Entscheidungen über ähnliche Sachverhalte in der Gegenwart zu treffen.

Bei den diversen Versuchen der beiden kam zum einen das Linda-Problem, als auch das Taxicab-Problem, zum Vorschein.

Die Versuchspersonen von Kahneman und Tversky bekamen diesen Text:

Linda ist 31 Jahre alt, sie lebt allein, ist selbstbewusst und sehr hübsch. Sie hat einen Magister in Philosophie. Während ihres Studiums hat sie sich intensiv mit Fragen soziale Gerechtigkeit und Diskriminierung befasst und auch an Anti-Atom-Demonstrationen teilgenommen.

Und sollten sich dann entscheiden, ob Linda…

1. Grundschullehrerin ist,
2. Buchhändlerin ist und Yoga-Kurse gibt.
3. in der Frauenbewegung aktiv ist.
4. Sozialarbeiterin ist.
5. Mitglied in der Aktion „Wählt Frauen!“ ist.
6. Bankangestellte ist.
7. Versicherungsvertreterin ist.
8. Bankangestellte und in der Frauenbewegung aktiv ist.

Alle acht Aussagen stehen gleichwertig nebeneinander da. Der vorherige Text gibt an sich keine Aussagen her, mit denen man die acht Möglichkeiten gewichten könnte. Das Linda-Problem ist eine Überschätzung der Konjunktionen. Da die Wörter Frauenbewegung und Bankangestellte aber einzeln und in Verbindung vorkommen, gibt man sich dem Anschein hin, dass diese Aussage wahrscheinlicher ist, als die anderen. Die Bankangestellte in der Frauenbewegung hatte ‘gewonnen’, obwohl beide Umstände kleinergleich ein eintretender Umstand. Und da ja oben was mit der Anti-Atom-Demonstration stand, versucht man eine Verbindung mit den Aussagen herzustellen. Und das UND macht die Möglichkeit eine Bankangestellte zu sein eben ‘plausibler’, wie wenn da ein ODER gestanden wäre.

Ma will halt versuchen, etwas zu lösen…auch wenn es nichts zu lösen gibt. Interessant, interessant!